Die kostenlose Vektorzeichensoftware Inkscape ist in der Version 1.4.4 erschienen. Wie das Open-Source-Projekt verlauten ließ, behebt das Update 20 Absturzursachen sowie knapp 20 weitere Probleme in verschiedenen Bereichen der Anwendung. Diverse Optimierungen sollen für eine höhere Leistung bei der Handhabung vieler Objekte sorgen.
Aktualisierte Übersetzungen für Benutzeroberfläche und Dokumentation sowie zwei kleinere Neuerungen, darunter eine Schaltfläche zum Drehen von Sternen und Polygonen, runden die Aktualisierung ab. Einzelheiten zu allen Änderungen in Inkscape 1.4.4 werden in den Versionsanmerkungen ausführlich beschrieben.

Bild: inkscape.org.
Das ab macOS Big Sur 11 lauffähige Inkscape liegt in vielen Sprachen vor und arbeitet mit dem SVG-Dateiformat. Der Import ist in Formaten wie Illustrator, CorelDraw oder Microsoft Visio möglich, der Export unter anderem als PostScript, PDF und EPS. Intel-Macs werden noch unterstützt.
Es gibt eine Vielzahl an Erweiterungen zur Vergrößerung des Funktionsumfangs, die deutschsprachige Dokumentation ist hier zu finden. Das Projekt arbeitet bereits an der Version 1.5 mitsamt eines neuen mehrseitigen Dateiformats.
"Inkscape bietet eine Vielzahl von Funktionen und wird häufig sowohl für künstlerische als auch für technische Illustrationen wie Cartoons, Cliparts, Logos, Typografie, Diagramme und Flussdiagramme verwendet. Es nutzt Vektorgrafiken, um scharfe Ausdrucke und Darstellungen in unbegrenzter Auflösung zu ermöglichen, und ist nicht wie Rastergrafiken an eine feste Pixelanzahl gebunden. Inkscape verwendet das standardisierte SVG-Dateiformat als Hauptformat, das von vielen anderen Anwendungen, darunter auch Webbrowsern, unterstützt wird", so die Selbstbeschreibung des Projekts.
